Fünf Finalisten, doch nur einer kann der Sieger sein

Vor ein paar Minuten gaben Christian Sewing (Vorsitzender der Deutschen Bank) und Thomas Berlemann (Vorsitzender der Deutschen Sportstiftung) den Sport-Stipendiaten des Jahres 2020 bekannt. 

Im Jahr 2012 wurde erstmals das „Sport-Stipendium" ins Leben gerufen, wodurch studierende Spitzenathleten - zusätzlich zu anderen Förderleistungen - monatlich 300 Euro erhalten. Mit der Auszeichnung des „Sport-Stipendiaten des Jahres" würdigen die Deutsche Bank und die Deutsche Sporthilfe gemeinsam die besonderen Leistungen studierender Athleten. Der Preisträger erhält in den drei folgenden Semestern von der Deutschen Bank den doppelten Stipendiumsbetrag. Die Zweitplatzierten erhalten für die selbe Zeit eine fünfzig-prozentige Erhöhung des ursprünglichen Betrags und somit 450 Euro.

Von insgesamt über 300 Bewerbungen wurden letztendlich fünf Sportler*innen von der Fachjury ausgewählt. Unter ihnen befinden sich: Cêcile Pieper (EM-Zweite 2019 im Hockey und Psychologiestudentin), Annabel Breuer (Paralympicssiegerin und EM-Dritte 2019 im Rollstuhlbasketball und Psychologiestudentin), Leonie Beck (WM-Dritte 2019 im Freiwasserschwimmen und Medienkommunikationsstudentin), Jonathan Rommelmann (Europameister 2019 im Leichtgewichts-Rudern und Medizinstudent) und Julius Thole (WM-Zweiter 2019 im Beachvolleyball und Rechtswissenschaftsstudent). Alle Nominierten stehen für faszinierende Leistungen – sowohl im Sport als auch im Studium. Sie stehen dafür Training und Wettkämpfe mit einem erfolgreichen Studium zu verbinden und sichern sich somit „die Karriere nach der Karriere“ (Christian Sewing).

Mit einer außerordentlich hohen Wahlbeteiligung (46.000 Stimmen wurden abgegeben), wurde der Sport-Stipendiat des Jahres bekannt gegeben - Annabel Breuer. 

 

Leonie Antonia Beck – Zweitplatzierte

Auch wenn es nicht ganz bis zum Sieg gereicht hat, fühlt sich Leonie geehrt, dass sie als Sport-Stipendiat 2020 nominiert wurde. Sie bedankt sich bei jedem, der für sie gevotet hat und hofft, dass sie den Athleten zeigen konnte, "dass man Studium und Sport ganz gut unter einen Hut bringen kann."

Leonie schwamm jahrelang erfolgreich im Becken, ging dann jedoch 2016 zum Freiwasserschwimmen über. Nach kurzer Zeit zeigten sich die ersten Erfolge. Neben einer Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften 2019 in Südkorea über 5km qualifizierte sich Leonie für die Olympischen Spiele 2021.

Neben dem Training studiert die Freiwasserschwimmerin Medienkommunikation, schloss den Bachelorstudiengang 2019 erfolgreich ab und sicherte sich einen von 20 Masterplätzen in Medienkommunikation (Würzburg).

 

Sportstipendiat 3  Leonie Antonia Beck Sportstipendiat

(links: Christian Sewing; rechts: Leonie Antonia Beck)