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Synchron
 

Eleganz - Ästhetik - Kraft

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Die FINA hat 1968 das Synchronschwimmen - oder auch Kunstschwimmen - als seine vierte Sparte neben Schwimmen, Wasserspringen und Wasserball anerkannt. Der erste Wettkampf fand bereits 1946 in den USA statt.

1984 wurde das Synchronschwimmen erstmals olympisch mit den zwei Disziplinen Solo und Duett. 1996 mussten diese zugunsten des Gruppenwettbewerbes aus dem olympischen Programm weichen. In Atlanta war das Synchronschwimmen also nur noch mit einer Disziplin, allerdings mit der beim Publikum beliebtesten, vertreten. Dabei muss eine Gruppe immer aus acht Schwimmerinnen bestehen.

Das Synchronschwimmen ist als technische Sportart klar vom Wasserballett, das reinen Showcharakter hat, zu unterscheiden.

 

altGleich wie im Eiskunstlaufen werden Pflicht, Kurzprogramm (Technical routine) und Kür (Free Program) gewertet.

Pflicht

Aus fünf feststehenden Plichtfiguren werden vier ausgelost. Diese müssen von jeder Schwimmerin vorgetragen werden.Die Punktewertung reicht von 0 - 10 unter Anwendung von 1/10 Punkten. Der Durchschnittswert ist dann mit dem Schwierigkeitsgrad der betreffenden Pflichtfigur zu multiplizieren. Die Summe aus allen vier Pflichtresultaten ergibt das Endresultat der Pflicht.

Kurzprogramm (Technical Routine)

Im Kurzprogramm werden sechs bis acht Pflichtelemente in einer vorgegebenen Reihenfolge bei musikalischer Untermalung vorgetragen. Die Zeitdauer beträgt für das Solo 2 Minuten, das Duett 2,20 Minuten und die Gruppe 3 Minuten (+/-10 sec). Beurteilt werden zu 60 % der technische und zu 40 % der künstlerische Wert der Darbietung.

Kür (Free Program)

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Im Kürwettkampf (Free Program) werden beliebige Figurenkombinationen, Formationsverschiebungen und Schwimmzügen synchron untereinander und / oder zur Musik gezeigt. Die Zeitdauer der Vorführungen sind unterschiedlich von 3,5 Minuten im Solo über 4 Minuten im Duett bis zu 5 Minuten im Gruppenwettbewerb (+/- 15 sec). Die Kürnote setzt sich wie beim Kurzprogramm zusammen.

Gesamtresultat

Nicht jeder Wettkampf muss Pflicht und Kurzprogramm beinhalten. Je nach dem setzt sich auch das Gesamtresultat unterschiedlich zusammen. Die Kür fließt mit mind. 50 % in die Bewertung ein.

Kombination

Die Kombination besteht allein aus dem Wettkampfabschnitt Freie Kür. Es ist eine Kombination von Solo-, Duett-, Trio- und Gruppen-Kür in frei gewählter Reihenfolge. Es können maximal zehn Schwimmer teilnehmen.