Schwimmen

Seit den 1960er Jahren lernt jedes Kind spätestens in der Schule das Schwimmen, denn Schwimmen gehört zu den sogenannten Pflichtsportarten. Bereits seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit (1896 in Athen) gehört die Sportart Schwimmen zum olympischen Programm.

Der Bayerische Schwimmverband e.V. hat in den letzten Jahren zahlreiche international erfolgreiche Spitzensportler hervorgebracht und hat mit der Zeit 4 Landes- bzw. Regionalstützpunkte im Schwimmen errichtet. Landesstützpunkte sind in München, Nürnberg und Würzburg, während Regensburg einen Regionalstützpunkt aufweisen kann.

Schwimmen stellt eine äußerst anspruchsvolle Sportart dar. Es ist körperlich sehr anstrengend und zusätzlich sehr zeitintensiv. Spitzenschwimmer trainieren in der Woche bis zu zwölf mal im Wasser und verbringen meist pro Trainingseinheit zwei Stunden im Wasser. Hinzu kommen die entsprechenden Landtrainingseinheiten, wie zum Beispiel Athletiktraining oder Kraftttraining. 

Es gibt vier Schwimmarten. Das Brustschwimmen, das Rückenschwimmen, der Freistil (Kraulschwimmen) und Schmetterling (auch Butterfly oder Delfin genannt). Auch das Lagenschwimmen gilt als Schwimmdisziplin. Hier werden alle vier Lagen (Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul) direkt hintereinander geschwommen.

Die Einzelwettkämpfe im Becken werden über unterschiedliche Streckenlängen geschwommen (50m, 100m, 200m, 400m, 800m und 1500m). Neben den Einzelwettkämpfen finden allerdings auch Staffelwettkämpfe statt, wobei hier ausschließlich Vierer-Staffeln geschwommen werden. International gibt es Staffelwettbewerbe über 4 × 50 m, 4 × 100 m und 4 × 200 m. Im Freiwasser kommen Strecken zwischen 5 und 25 km hinzu.

Der Bayerische Schwimmverband e.V. kann insgesamt über 150 Kaderschwimmer aufweisen, davon sind 20 Mitglieder DSV-Kaderathleten.