Süddeutscher Länderjugendvergleich
Die 36 Aktiven kamen aus 24 verschiedenen Vereinen und um vollständig antreten zu können, mussten sogar noch am Freitagvormittag wegen krankheitsbedingter Absagen Nachbesetzungen vorgenommen werden.
So ging die Reise am Freitagnachmittag von München über Ingolstadt und Nürnberg bis Frankfurt Hbf los. Erwartungsgemäß gab es Probleme durch Zug-Verspätungen wegen der wochenendtypischen Überfüllung. Dennoch schafften es alle dank guter Planung sowie Fernunterstützung durch die Geschäftsstelle von Tino und Eva, gut und sicher in Frankfurt zu landen. Das Verpassen des Anschlusszusg in Nürnberg hatte den Vorteil, dass 20 Minuten später alle in einem Waggon saßen, welches das gesamte bayerische Team quasi für sich allein hatte.
In Frankfurt angekommen wurde direkt im Intercity-Hotel am Bahnhof eingecheckt und in der L´Osteria ausgiebig zu Abend gegessen. Gestärkt mit einem fürstlichen Frühstück ging es mit der S-Bahn nach Höchst und mit einem etwas längerem Umweg zu Fuß (Baustelle am Bahnhof) kamen alle pünktlich am Bad an.
Die beiden Trainer Jill Harder und Oliver Reiter hatten trotz dieser kleinen Probleme bei der Anreise das Team bestens auf den Wettkampf eingestimmt. Nach dem Einmarsch der Mannschaften mit den jeweiligen Flaggen der Bundesländer und dem gemeinsamen Schlachtruf starteten die Wettbewerbe. Bis zur Mittagspause hatten sich die Bayern bis auf Platz fünf vorgearbeitet. Frisch gestärkt mit der weltbesten Pasta Bolognese, die es bei einem Wettkampf jemals gab (Lob an den Chefkoch Michael Ulmer) wurde in den Nachmittagsabschnitt gestartet. In der zweiten „Halbzeit“ hängten sich die Kids so rein, dass es am Ende ausreichte, um Baden-Württemberg noch vom Platz 4 zu verdrängen. Mit 795 Punkten (BaWü 785 Punkte) verpassten die Bayern zwar einen Medaillenrang, waren aber besser als im letzten Jahr, wo sie mit Platz fünf vorliebnehmen mussten. Sieger wurde die Mannschaft vom Sächsischen Schwimmverband vor dem Team aus Hessen und aus NRW.
Beste bayerische Punktesammlerin waren Alisa Zavhorodnia (2013) vom SV Wacker Burghausen mit 44 Punkten und Jakob Möhlenbrink (2013) vom TSV Stadtbergen, der 37 Punkte erschwamm.
Ein ganz besonderer Dank geht an die Kampfrichter, die die Durchführung des Wettkampfes erst ermöglicht haben. Mit diesem Wochenende konnten sich Trainer, Athleten und Funktionäre (besser) kennenlernen. Der gesamte „Ausflug“ war ein schönes Kader-Erlebnis und dient als Basis für die Zukunft der jungen Sportler.