Goodbye JEM Synchronschwimmen 2026
Im Finale der Freien Kür überzeugte das Duett Felicitas Embacher und Johanna Karb (SG Stadtwerke München) mit einer fehlerfreien Vorstellung. Im Vergleich zur Qualifikation konnten sich die beiden nochmals steigern und sicherten sich mit Rang neun einen Platz unter den besten Zehn Europas.
Für ihre ausdrucksstarke Choreografie, die das Publikum auf eine Reise entlang des Nils mitnahm, erhielten die beiden viel Beifall von den Zuschauern in der Olympia-Schwimmhalle in München.
Auch insgesamt fällt die Bilanz der Titelkämpfe aus deutscher Sicht positiv aus. Bei sechs Wettkämpfen erreichte das Team vier Platzierungen in den Top Ten und erfüllte damit die eigenen Erwartungen. Für zahlreiche Athletinnen bedeutete die JEM zugleich den ersten internationalen Einsatz, bei dem sie wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.
Ein wichtiger Faktor war dabei die Unterstützung der heimischen Fans. Der gut besetzte deutsche Fanblock sorgte während der gesamten Veranstaltung für eine mitreißende Atmosphäre und trug dazu bei, dass das Team den nächsten Schritt in seiner sportlichen Entwicklung machen konnte.
Bereits fest steht auch der Austragungsort der nächsten Junioren-Europameisterschaften im Synchronschwimmen: Wie European Aquatics am Samstagabend bekannt gab, werden die Titelkämpfe vom 26. bis 30. Mai 2027 erneut in Athen (Griechenland) stattfinden.
Nach dem Abschluss der Wettbewerbe im Synchronschwimmen richtet sich der Blick nun auf die nächste Großveranstaltung im Münchner Olympiapark. Vom 7. bis 12. Juli kämpfen bei den Junioren-Europameisterschaften im Schwimmen rund 600 Nachwuchsathleten aus 46 Nationen um Medaillen. Es ist die erste JEM im Beckenschwimmen in Deutschland seit vier Jahrzehnten und zugleich das erste Mal, dass die Wettbewerbe im Synchronschwimmen und Schwimmen als gemeinsames Doppel-Event ausgetragen werden. Damit erhalten die Fans die Gelegenheit, die Schwimmstars von morgen bereits heute live zu erleben.