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Berichte

17.06.2021

Platz zehn für das Duett

Bei der Olympiaqualifikation im Synchronschwimmen in Barcelona (10. bis 13. Juni) hatte das Duett - bestehend aus Marlene Bojer und Michelle Zimmer - die Channce, sich für Tokio 2021 zu qualifizieren. Die beiden haben sehr hart trainiert, um ihr Ziel zu erreichen. Die zwei Bronzemedaillen beim virtuellen Wettkampf, der FINA Worldseries 2021, haben gezeigt, wie gut das neu zusammengesetzte Duett harmoniert und wie talentiert die beiden sind. Letztendlich trennte sie nur ein Wimpernschlag vom Ticket nach Tokio. Sie haben die Olympia-Qualifikation um nur 0,1866 Punkte verpasst.

Marlene Bojer und Michelle Zimmer

Äußerst zuversichtlich und gut vorbereitet begab sich das Duett nach Barcelona. Das Ziel: das Ticket für Tokio 2021.

Mit ihren Leistungen im Vorkampf in der technischen Kür (82,7951 Punkte) und in der freien Kür (82,8332 Punkte) qualifizierten sich Marlene Bojer und Michelle Zimmer mit einer Gesamtpunktzahl von 165,8283 Punkten (nach Addition von technischer und freier Kür) als 9. für das Finale am Sonntag - dicht gefolgt von Kolumbien.

Im Finale startete das Deutsche Duett als erstes. Trotz dessen, dass sie als erstes abliefern mussten, konnten sie sich im Finale noch einmal steigern. Das Duett aus Kolumbien, das im Vorkampf auf Platz 10 landete, erhielt für ihre Leistung im Finale von den Wertungsrichter*innen eine minimal bessere Wertung, weshalb sie sich am Deutschen Duett vorbei geschoben haben und den 9. Platz belegten. Das Deutsche Duett landete somit Platz 10 und verpasste nur haarscharf die Olympiaquali, denn nur die besten Neun haben das Ticket für Olympia 2021 gelöst.

Natürlich ist es sehr schade, dass Marlene Bojer und Michelle Zimmer das Ticket nicht lösen konnten. Sie sind aber trotzdem über sich hinaus gewachsen und erzielten bei diesem Qualifikationswettkampf mehr Punkte als zuletzt bei der EM. Im Finale der freien Kür hat das Duett sogar eine persönliche Bestleistung abgeliefert. Sie können also trotzdem sehr stolz auf sich sein!

Textmaterial: Dominique Freisleben