Freiwasser-Weltcup auf Ibiza
Lea Boy vom SV Würzburg 05 konnte beim zweiten Durchgang des Open Water-Weltcups überzeugen. Obwohl sich am Freitag im Urlaubsparadies Ibiza das Meer von seiner wilden Seite zeigte, konnte sie trotz hoher Wellen und starkem Wind einen siebten Platz erschwimmen. Alle hofften auf eine Neopren-Erlaubnis, jedoch war das Meer am Wettkampftag 18,6 Grad „warm“ und somit musste im Badeanzug geschwommen werden. Lea hielt sich das gesamte Rennen über in der Führungsrunde, konnte aber an den Verpflegungsstationen nicht zugreifen, so dass ihr am Ende der 10km die Reserven fehlten. Hinter den Medaillengewinnerinnen Moesha Johnson (AUS / 1:58:51,3), Angela Martinez Guillen (ESP / 1:58:56,3) und Viktoria Mihalyvari-Farkas (HUN / 1:59:01,3) und drei weiteren Konkurrentinen schlug Lea nach 2:00:51,6 an.
Am Samstag stand der Knockout-Sprint an. Nach einem sechsten Rang in der ersten Runde über 1500m entschied Lea Boy das Halbfinale über 1000m für sich. Beim abschließenden Finish über 500m musste sie sich nur Moesha Johnson aus Australien geschlagen geben. Die Silbermedaille sorgte für einen versöhnlichen Abschied von der Ferieninsel.