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Freiwasserschwimmen
04.05.2026

Freiwasser-Weltcup in Golfo Aranci auf Sardinien

In Golfo Aranci auf Sardinien (Italien) wurde am Freitag das 10km Rennen und tags drauf der Knock-out-Sprint ausgetragen. Mit dabei war natürlich die Würzburgerin Lea Boy, die allerdings noch zu Beginn der Woche mit Folgen des turbulenten Vorwochenendes zu kämpfen hatte. Der Magen machte Probleme.

In Italien zeigte sich zwar das Wetter frühlingshafter als in Spanien, dennoch war die Wassertemperatur recht frisch. Mit 18,7 Grad wurde vormittags das Männerrennen noch ohne Neoprenanzug gestartet. 23 Ausstiege aus dem Rennen waren das Resultat. Lediglich 67 Männer finishten.

Vor dem Frauenrennen am Nachmittag wurden nur noch 17,6 Grad gemessen und es wurde überraschend mit Neoprenanzug geschwommen, welcher zwar den Körper warmhält, Hände und Füße werden aber trotzdem kalt. Am Ende schrammte Lea mit Platz 4 nach 1:54:40,00 knapp am Treppchen vorbei, war unter den Umständen aber dennoch zufrieden. Erste wurde - wie schon die beiden Rennen davor- die in Magdeburg trainierende Moesha Johnson aus Australien. In der Gesamtweltcup-Wertung liegt Lea Boy vor dem abschließenden Rennen Ende Juni in Setubal (Portugal) auf dem dritten Rang hinter Johnson und Martínez-Guillen (Frankreich), was eine Prämie von 25.000 US-Dollar bedeuten würde.

Tags drauf stand der Knock-Out-Sprint an, bei dem sich die 26-jährige Würzburgerin als zweitschnellste ihres Laufes für das Halbfinale qualifizierte. Im anderen Vorlauf hatte sich Isabel Gose aus Magdeburg für das Halbfinale qualifiziert. Dort schafften es die beiden Deutschen als vierte und zweite weiter in den abschließenden 500m-Sprint, wo die Magdeburgerin hinter ihrer Trainingspartnerin Johnson zweite wurde, Lea Boy kam, wie am Vortag, als vierte ins Ziel.

Grund zur Freude hatte der in München trainierende Paulo Strehlke Delgado, der international für Mexiko startet. Auch er wurde in seinem Vorlauf über 1500m zweiter, qualifizierte sich als vierter weiter ins Finale, wo er seine Chance widerte und alle Kräfte mobilisierte. Hinter dem Open Water- Olympiadritten David Betlehem aus Ungarn sprintete er zu seinem ersten Podestplatz im Weltcup und ließ damit keinen geringeren als den italienischen Olympia-Medaillengewinner von Paris (Silber 1500m F, Bronze 800m F) Gregorio Paltrinieri hinter sich.

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